Der Fuchskusu ist in seiner Größe der Hauskatze ähnlich. Er ist ca. 35 bis 55 cm lang, hat einen 25 bis 40 cm langen Schwanz und wiegt zwischen 1,5 und 4 kg.
Der Fuchskusu hat einen kleinen Kopf, eine spitze Nase, Barthaare und große Ohren.
Das Fell ist dick und wollig. Farblich kann es zwischen braun und grau variieren.
Der Fuchskusu hat einen langen, schwarzen, buschigen Schwanz und scharfe Krallen, die er zum Klettern und Reinigen einsetzt.
Fortpflanzung
Der Fuchskusu gehört zu den Beuteltieren – er trägt seinen Nachwuchs im Beutel mit sich.
Nach einer 17-tägigen Schwangerschaft gebärt das Fuchskusu-Weibchen im Winter ein einziges Junges. Der Nachwuchs findet seinen Weg in den Beutel und beginnt zu säugen.
Die Jungen verbringen bis zu 5 Monate im Beutel. Danach leben sie ca. 2 Monate auf dem Rücken ihrer Mutter.
Sie sind mit ca. 10 Monaten ausgewachsen und erreichen nach ca. 12 Monaten die Geschlechtsreife.
Lebensweise
Außerhalb der Fortpflanzungsphase sind Fuchskusus gesellige Tiere. Sie bilden Gruppen mit einem dominanten Weibchen an der Spitze. Fuchskusus markieren ihr Territorium mit einem Sekret aus ihren Brustdrüsen.
Fuchskusus bauen Nester in Wäldern. Sie nutzen jedoch auch Heustapel oder Dachstühle von Gebäuden.
Sie sind nachtaktiv.
Der Speiseplan der Fuchskusus ist vielreichend. Sie fressen fast alles und können damit in Flora und Fauna erhebliche Schäden anrichten, da sie nicht nur die Früchte und Blätter der Pflanzen fressen, sondern auch die Rinde von Gehölzen abschälen. Des Weiteren fressen sie Vogeleier, junge Vögel und Insekten.
In einigen Ländern wird vermutet, dass die Fuchskusus für die Übertragung von Tuberkulose an Nutzfieh und Rotwild verantwortlich sind.
Fuchskusus sind in Australien, Neu Guinea und Sulawesi einheimisch. Sie wurden im frühen 19. Jahrhundert nach Neuseeland eingeführt.